Osteoporose – die neun besten Tipps für starke Knochen

Wenn die Knochen brüchig werden, heißt die Diagnose Osteoporose. Die Knochensubstanz baut sich nach und nach ab – mitunter reicht dann schon ein Schlag oder kleinerer Sturz und der Knochen bricht.

Besonders häufig leiden darunter Frauen nach den Wechseljahren, bei denen der Körper immer geringere Mengen Östrogen produziert. Aber auch bei jüngeren Frauen und Männer kann sich der Knochen abbauen. Lesen Sie hier, was dem Skelett besonders schadet – und wie Sie Knochenschwund vorbeugen.

Rauchen schadet dem Skelett

Rauchen schadet nicht nur der Lunge, sondern auch den Knochen. US-Forscher stellten fest, dass über die Hälfte der starken Raucher und ehemalige Raucher eine niedrige Knochendichte aufwies. Wieso Rauchen den Knochen schadet, wissen die Wissenschaftler noch nicht. Sie vermuten, dass eine schlechtere Durchblutung und die Veränderung des Hormonspiegels damit zusammenhängen. Unter den COPD-Patienten ist Osteoporose noch verbreiteter: Die Rate liegt bei 80 Prozent.

Wenig Eiweiß, schwache Knochen

Proteine sind wichtig für die Knochen: Bei Kindern fördern sie den Knochenaufbau, und im Alter erhalten sie das Skelett. Die DGE empfiehlt Erwachsenen 0,8 g und Kindern und Jugendlichen 0,9 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Neue Studien deuten jedoch darauf hin, dass der Bedarf höher liegt – vor allem bei Senioren. Hülsenfrüchte, Fisch und Milchprodukte gehören demnach auf den Speiseplan!

Mürbe Knochen durch Vitamin D-Mangel

Vitamin D hilft Kalzium aus der Nahrung durch die Darmwand zu schleusen. Zudem stellt es die Erneuerung und Mineralisation des Knochens sicher. Schon ein mäßiger Mangel erhöht das Risiko für Osteoporose. Gebildet wird Vitamin D in der Haut unter Einfluss von UVB-Strahlen – also ab ins Freie und Sonne tanken! Eine weitere Vitamin-D-Quelle sind Nahrungsmittel wie fetter Fisch oder Champions. Zur Info: Vitamin-D-Präparate sollten nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Kalzium für starke Knochen

Kalzium ist ein Hauptbestandteil der Knochen. Es verleiht ihm seine Stärke. Zudem spielt es eine wichtige Rolle für die Nerven- und Muskelfunktion. Sinkt der Kalziumspiegel im Blut, wird es aus dem Knochengerüst freigesetzt – also dem Knochen entzogen. Um das zu verhindern, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Erwachsenen 1000 mg Kalzium pro Tag. Jugendlichen brauchen etwas mehr: 1200 mg. Besonders reich an Kalzium sind beispielsweise Milchprodukte, Brokkoli oder Nüsse.

Kortison mit Nebenwirkungen

Osteoporose ist eine häufige Nebenwirkung einer Langzeittherapie mit Kortison, wie sie beispielsweise Rheumapatienten erhalten. Deutsche Forscher konnten zeigen, dass die Glukokortikoide die Knochenneubildung hemmen: Die Knochen werden porös und brüchig. Daher sollten Alternativen zu Kortison immer mit dem Arzt besprochen werden.

Schlafapnoe geht auf die Knochen

Atemaussetzer während des Schlafs, sogenannte Schlafapnoe, mindert offenbar nicht nur die Schlafqualität sondern auch die Stabilität der Knochen: Im Vergleich zu gesunden Probanden haben Menschen mit Schlafapnoe fast dreimal so häufig poröse Knochen, fanden Forscher aus Taiwan. Sie vermuten, dass der Sauerstoffmangel den Knochen schwächt und so das Risiko für Osteoporose erhöht.

Dünner Körper, dünne Knochen

Mädchen mit Essstörungen bekommen häufig Osteoporose, denn auch ein geringes Körpergewicht (Body-Mass-Index < 20) schadet dem Skelett. Vor allem ein niedriges Gewicht in der Wachstumsphase macht sich später durch brüchige Knochen bemerkbar. Aber auch ältere Menschen, die nur wenig auf die Waage bringen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche.

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Quelle: www.msn.com, 22.06.2016

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